Sonntag, 6. Dezember 2009

Referenzliste meiner Reise

Es ist nicht jedermanns Sache, bzw. nicht jeder hat die Zeit solch eine Reise zu planen. Auch ich habe einige Dinge dem Zufall überlassen, aber warum soll man nicht seine guten Erfahrungen weitergeben? Hier also jetzt eine kleine Aufstellung:

Flüge:
Fly Be und British Airways, gebucht über http://www.terminala.ch

Autovermietung:
Mackinnon self drive http://www.mackinnonselfdrive.co.uk


Öffentliches wlan:
anLanntair / Stornoway http://www.lanntair.com


Übernachtungen: (ohne wlan) / (mit wlan)
in Stornoway / Lewis: Ardmore B&B maryannemacleod@fastmail.co.uk

in Leverburgh / Harris: Joys B&B Tel.: 0044 18 59 52 07 02
donnie@donnieandjoy.freeserve.co.uk

in Lochmaddy / North Uist: Tigh Dearg Hotel http://www.tighdearghotel.co.uk

in Kilphedar / South Uist: Ard Na Mara B&B 
rosemaryrobinson334@btinternet.com


in Craigston / Barra: Gearadhmor B&B gearradhmor@madasafish.com



Sonntag, 29. November 2009

Kleiner Nachtrag



Wieder zurück in der Schweiz, ich war richtig froh, dass das Wetter bei meiner Abreise so übel war. Ich hasse es nämlich Abschied zu nehmen, also hob der Flieger ab und ich sah nichts von meinen Inseln, was das Ganze etwas erträglicher machte - dachte ich...

Kaum in Glasgow angekommen, haute es mich fast um, etwas in Gedanken versunken, quasi schon wieder in der Schweiz, stand es vor mir, das verdammte Schild "Leaving Scotland is always hard", und schon war es wieder da, dieses besondere "Schottlandgefühl", aber wie heisst es doch so schön in einem Lied von Dougie Maclean: "Oh but let me tell you that I love you and I think about you all the time, Caledonia your callin me and I'm goin home".

Also dann... bis zur nächsten Reise.



Donnerstag, 26. November 2009

Land und Leute - Teil 3


Nun neigt sich auch diese Reise dem Ende, morgen geht es zurück in die Schweiz. Also wird es Zeit für einen kleinen Rückblick auf die Reise zu den "Inseln der Fremden". Fremd kamen mir die Bewohner der Inseln nicht vor, vielleicht zu Anfang etwas zurückhaltend. Liegt vielleicht an der Insel Lage!? Wenn sie aber "aufgetaut" sind, dann sind sie um so herzlicher, vor allem wenn man auf der Reise ein zweites Mal vorbeischaut und so würde ich, wenn ich denn dürfte, die Inseln umtaufen. Freundschaftsinseln währe der passende Name, aber diesen Namen haben sich leider schon die Tonga Inseln gesichert, so lassen wir es also so wie es ist. Bestimmt werde ich eines Tages zurückkehren, denn dann wird es auch hier einen neuen Scotch geben, jedenfalls wünsche ich Mark Tayburn mit seiner Red River Distillery viel Erfolg.

Lange habe ich überlegt, welches Foto ich zu diesem Beitrag einsetze und ich habe mich, stellvertretend für alle freundlichen Bewohner der Äusseren Hebriden, die ich während meiner Reise kennengelernt habe, für meine Gastgeber auf Harris, Joy und Donnie entschieden, wobei nicht seine Freunde White & Mackay ausschlaggebend waren;-)

Eins habe ich hier allerdings vermisst und niemand hat mich vorher gewarnt...
ES GIBT HIER KEIN HAGGIS!

Mittwoch, 25. November 2009

Land und Leute - Teil 2



Da ich nun in Stornoway bin, möchte ich auch etwas über dieses kleine Hafenstädtchen schreiben. Als Reisender kommt man auf zwei Wege hier her, mit dem Flugzeug zum Stornoway Airport oder mit der Fähre aus Ullapool. Auffallend ist das am Hafen, gegenüber der Stadtseite gelegene Lews (ohne e) Castle mit seiner grossen Parkanlage, welche, im Gegensatz zum Castle, für jedermann zugänglich ist. Das Lews Castle lies James Matheson in den Jahren 1847 - 57 bauen. Das Geld hierfür hatte er sich bei seinem gut florierendem Opium Handel verdient. So kam nun auch ich in den Genuss seines Erbes. Nein, nicht das Opium - die Parkanlage! Diese wird auch jedes Jahr für das grosse Hebridean Celtic Festival genutzt.

Ein weiteres Highlight ist für Schottland- und Kiltfans "Celtic Clothing". Das Geschäft liegt direkt an der Hafenstrasse, mit schönstem Blick auf das Castle. Hier kann man sich mit allem ausstatten, was ein Kiltträger so braucht. Ja, auch ich habe mich hier mit ein paar netten Accessoires eingedeckt.
http://www.celticclothing.co.uk


Montag, 23. November 2009

Ab dem 19. Tag - Zurück in Stornoway / Land und Leute - Teil 1

Jetzt bin ich wieder am Ausgangspunkt meiner Reise und habe so noch ein paar Tage Zeit, mir ein wenig Gedanken über die Bewohner der Inseln und ihrer Gastfreundschaft und zu machen. Ich sitze gerade hier bei einem Kaffee im "an Lanntair" dem kulturellen Treff- und Veranstaltungsort von Stornoway. Hier habe ich auch endlich wieder einen wlan Zugang und kann ein paar Blog Beiträge schreiben. In jenem Moment kommt ein guter Freund von Mark herein, zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe seinen Namen vergessen. Er möchte mich unbedingt mit jemanden bekannt machen, also unterbreche ich meine Arbeit. "George Foreman" ist mein erster Gedanke, meine Hand verschwindet förmlich in seiner als er mich begrüsst, aber es ist Paul Joseph, der Hospitality Manager vom "an Lanntair" und grosser Whiskyfan. Als er hört, dass auch Whisky in der Schweiz produziert wird, ist er völlig begeistert. Jetzt möchte er unbedingt unseren "Red & Blue" kennenlernen, wie gut, dass er ihn auch in Dufftown bestellen kann, denn diesmal habe ich auf meiner Reise keinen eigenen Whisky dabei. Er will dann auch gleich ein Foto von sich und der Flasche machen, da er aber unseren Whisky noch nicht hat macht er erst einmal ein Foto mit mir... öhm, der Satz ist irgendwie daneben...


http://www.lanntair.com

18. Tag - Zweiter Tag bei der "Red River" Distillery


Ich konnte es nicht lassen, musste noch mal zur Red River Distillery um mir ein paar weitere Proben von Mark's New Spirit geben zu lassen. Diese werden dann mein Bruder und ich nach meiner Rückkehr ausgiebig testen. Und wer weis, in ein paar Jahren, wenn er sich dann Whisky nennen darf...  Bei meiner Ankunft hatte Mark gerade eine grössere Besuchergruppe und so hatte ich genügend Zeit Fotos zu schiessen, ein kleines Filmchen zu drehen und im wahrsten Sinne des Wortes "herumzuschnüffeln".

Danach unternahmen dann Mark und ich noch ein kleines Privattasting: einen New Spirit, einen zwei Monate alten New Spirit und einen Einjährigen. Dazu gesellte sich noch, sozusagen ausser Konkurrenz, ein 50 jähriger Linkwood, den ich mitbrachte. So hatten wir eine Menge Spass mit unserem "Spontantasting" und ist das nicht das Wichtigste beim Whiskytasting?


15. - 17. Tag - Über Berneray gehts zurück nach Harris


Berneray ist schon eine sehr spezielle Insel, sie liegt im "Sound of Harris", also genau zwischen North Uist im Süden und Harris im Norden. Das Besondere an dieser Insel ist, sie hat kein Torf, die anderen bewohnten Inseln sind damit förmlich übersäht, nur Berneray nicht. Dafür gibt es hier andere Besonderheiten, die Insel ist der Geburtsort von Angus Mac Askill der 1825 hier geboren wurde und mit 20 Jahren eine Grösse von 2,23 m erreichte. Von diesen Genen hätte er mir gerne ein paar abgeben können..., im Guinness Book of World Records von 1981 wird er als "tallest natural giant who ever lived" (normal proportions, no growth abnormalities) geführt. Desweiteren gibt es vor dem Coffee Shop "The Lobster Pot" einen sagenumwobenen Wahrsagestein, mir hat er tatsächlich auch die Wahrheit gesagt ;-) siehe Foto. Dann ging es mit der Fähre zurück nach Harris. Hier wollte ich wieder bei Donnie vom Clan MacDonald und seiner Frau Joy übernachten, allerdings nur eine Nacht. Das daraus wieder zwei Nächte wurden, daran waren Donnie's Freunde, White & Mackay, schuld. So genoss ich, nach einen fürchterlichen Nacht, noch einen schönen Tag länger auf Harris mit seinen überragenden Landschaften.